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baer
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| Warum sind Opelfahrer solche mutigen Bastler? |
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Hallo Leute,
da ich ja nicht nur eine "Rüsselsheimer Oxidationszucht" meine eigen nenne, sondern auch auch eine Mafiaschaukel aus Antipastien fahre und auch schon mit VW Erfahrungen gesammelt habe, tummle ich mich nicht ausschließlich in Opel-Foren sondern werfe auch immer wieder mal einen Blick in entsprechende Foren um Hilfe für die tagtäglichen Wehwehchen zu bekommen - meist vergebens.
Dabei fällt mir immer wieder auf, dass es - man kann es fast pauschal sagen - fast nur unter den Opel Fahrern Leute gibt, die sich richtig auskennen bzw. auch mal die ein oder andere Reparatur oder einen Umbau wagen.
Wenn ich mich z. B. in dem Alfa-Forum umsehe, dann stelle ich fest, dass die Leute zum einen Null Ahnung haben und dann noch meinen, sie hätten was Besonderes mit Seele - dabei stammen die Inkredenzien der Pizzaschüsseln doch von den gleichen Zulieferen wie bei allen anderen Autos.
Und was die für Geld in die Werkstatt tragen - für die banalsten Dinge - ist mir unbegreiflich.
Das gibt es bei den Opel Fahrern nicht - obwohl die immer belächelt werden.
Wenn man im Alfa Forum postet, dass man seine Bremsbeläge oder sogar 'nen Zahnriemen oder Zündkerzen selbst wechselt, wird man für wahnsinnig und lebensmüde deklariert.
Woran liegt das?
Warum schrauben die Opel Fahrer?
Warum sind Alfa Fahrer so blöd? Die können stundenlang darüber diskutieren, welche Ölmarke nun besser sein soll - natürlich basiert die Diskussion auf die Meinungsmache der Werbung, nicht auf der Ölspezifikation.
Ich könnte tausend haarsträubig Beispiele aufzählen.
Es liegt doch nicht an der schlechten Qualität bei Opel - der Ascona z. B. ist technisch eines der problemlosesten Autos, die ich kenne. Gerade die Alt-Opel sind doch technisch äußerst robust. Wenn halt der Rost nicht wäre... .
Hat jemand dafür eine Erklärung?
Oder muss man davon ausgehen, dass ausschließlich technisch Gebildete die Vorteile des Opel Baukastensysstems erkennen - die Kisten kaufen - und wg. ihres Sachverstandes dann alles selbst dran machen?
Im Gegensatz zu denen, die sich als Opfer der Werbung und Meinungsbildung nur aufs Image stürzen, keine Ahnung haben, und BMW, Mercedes, Audi usw. kaufen - und eben gar nichts machen können/wollen....
Oder sehe ich das grundsätzlich falsch?
Euer Meinung ist gefragt!
BÄR
P. S.: Das soll kein Angriff auf Fahrer anderer Marken sein, aber ich denke, jeder versteht was ich meine...
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17.11.2003 13:46 |
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Clemens
Haudegen
  
| Zuletzt online: 04.10.2025 |
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na also da hätt ich schon so ne theorie:
opel gehört zu GM, und GM gehören ja wohl auch diese wunderbaren Marken wie Chevrolet, Buick Pontiac, Olds und Cadillac an. und man weiß doch auch daß niemenad so sehr an seinen autos herumbastelt wie die amerikaner (vielleicht nicht nach äußerem erscheinungsbild, dafür gibts die sektion wolfsburg und die reiskocher von nebenan aber auf jedenfall bei mechanischen dingen wie motor, getriebe, bremsen, fahrwerk, usw...). und daher ist wohl der ´do it yourself´ gedanke übergesprungen...
plausibel? nein!
kann ev. sein daß wir opelfahrer doch eher kostenorientiert sind (soll mal keiner falsch verstehen) und kaum ein auto so wenige spezialwerkzeuge wie ein opel braucht (vielleicht die VWs). und das baukastensystem lädt doch zum basteln ein, oder? :jump:
gott schütze unsere alt-opels...
__________________ diD yOu Ever wOnDer iF maYbE yoU aRe The wEirD oNE ?
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17.11.2003 14:28 |
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evil-man
Routinier
 

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Also, ich meine, dass das viel am "Preis-Leistungs-Verhältnis" von älteren Opel liegt.
Opel-Fahrzeuge haben ja, wenn man vom Neuwagen ausgeht, doch einen recht hohen Wertverlust. Ist natürlich etwas blöd, wenn man noch einen relativ neuen Opel fährt. Anderherum, wenn man für einen bestimmten Betrag ein möglichst gutes (sprich: junges) Auto haben möchte, findet man bei Opel meist Fahrzeuge, die fürs gleiche Geld ein paar Jahre jünger sind. Deswegen steigen gerade viele junge Leute bei Opel ein. Und daraus folgt natürlich auch, dass diese Leute viel selber machen, auch alleine darum, um Geld zu sparen. Die relativ einfache Technik der (älteren) Opel kommt einem da natürlich auch entgegen.
Festgestellt habe ich aber auch, dass, wenn man einmal im Opel-Bastelwahn ist, nicht mehr aufhört. Die Leute, die früher an ihren Kadetten rumgeschraubt haben, greifen auch bei ihrem Vectra GTS V6 gerne zum Werkzeug, um z.B. ihre Anlage zu verbauen, auch wenn das Auto erst ein paar Wochen alt ist und doch auch ein paar Euronen gekostet hat.
Und sowas habe ich bei einem VW-Fahrer, der ein gleichwertigen (?!) Volkswagen fährt, noch nicht gesehen. Wenn die was machen wollen, rennen ´se immer gleich in die Werkstatt.
Und sowieso: Opel-Fahrer sind halt schlauer, schöner, größer, härter, schmerzbefreiter...
__________________ ... das Cabrio ....
Insignia CDTI biTurbo als "Zweitwagen"
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17.11.2003 14:51 |
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KC3
Routinier
 

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Das Baukasten-System reizt natürlich extrem, um seinen Alt-Opel zu verfeinern. Es hat mich vor kurzem ja auch gepackt, den KC3 technisch um 5 Jahre zu verjüngen ... allerdings mit 2 guten Helfern, alleine hätte ich MIR das nicht zugetraut ...
Allerdings war ich vor über 20 Jahren in einer VW-Clique, die auch heftig geschraut hatten ... ich weiß noch, dass wir unsere 1,6l-GTIs auf rund 140-150PS gebracht haben, nur mit VW-/Audi-Teilen ohne dass man etwas von außen gesehen hätte. Luftmengenmesser vom 5E, Einspritzdüsen vom Japan-Modell, Gruppe A- Auspuff und noch ein paar Kleinigkeiten
Wahrscheinlich geht das mit den heutigen Modellen mit ihrem Elektronik-Krams kaum noch ...
__________________ 84er 1,6S KC3 Cabrio mit C20NE und F16CR
86er 1,6N 2-Türer mit C20NE, Einzeldrossel, Grp.A, ...
88er 1,6 i 4-Türer mit C20XE und F16/20, Grp. A, ...
alle mit Domstreben, Tieferlegung 40/30mm und Gasdruck-Dämpfern.
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3
17.11.2003 19:13 |
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JoE
... der mit den 2 linken Händen...
 

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Hi!
Bin auch einer von denen die eher schrauben lassen, abgesehen von kleineren HiFi-Anlagen, bin aber durchaus lernbereit. Allerdings schraubermäßig net so begabt, mach dann eher den Handlanger! :nix: :nix:
Ich denke nicht, daß die VW-Fahrer weniger schrauben, bei Alfisti kenn ich mich net aus, da kenn ich eigentlich kaum jemanden. Ich denke, daß im Allgemeinen die Fahrer älterer Autos - egal welchen Herstellers - selber schrauben. Vielleicht auch deswegen eben diese Autos fahren!?
An den neuen Kisten kann man ja ohne Fehlercodeausleser und Spezialwerkzeug kaum mehr 'nen Ölwechsel machen (-> beim Audi A2 bekommt man net ma die Motorhaube auf).
Und diejenigen die ihr hartverdientes Geld, bzw. das ihrer Eltern in 'ner Werkstatt in ihrem Auto versenken, meinen Halt mit 'nem Golf oder BMW kommt man besser an. Von wegen Image und so. Naja, wer sonst nix zu bieten hat!
Aber erstens scheiß ich auf's Image, zweitens bin ich leidensbereit und drittens schuf Gott den Meschen und Adam den Opel. AMEN!
__________________ Spinat schmeckt besonders köstlich, wenn man ihn kurz vor dem Verzehr gegen ein saftiges Steak austauscht!
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17.11.2003 20:29 |
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asconatorsten
Lebende Foren Legende


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Also ich schraube nur selber, ich lasse nicht schrauben. Habe mir alles mehr oder weniger selber beigebracht und viel nachgelesen. Aber ich finde das die technik im großen und ganzen bei den meisten Autos gleich ist. Ich schraube zB genauso an einem BMW wie an einem Japaner oder halt an einem OPEL. Muss aber auch sagen das die Technik bei Opel zwar "simpel" ist aber dennoch teilweise etwas umständlich. Wenn ich mir zB das vordere Federbein angucke. Beim VW Passat oder beim Suzuki Swift kriegt man es wesentlich schneller ausgebaut da man keine Gelenke zum ausdrücken hat.
Ich schließe mich JOe an mit der Meinung das VW fahrer bestimmt nicht weniger schrauben. Denn VW, Ford und Opel sind nunmal die Marken die die meisten Jugendlichen fahren. Und da viele nicht gerade nen DukatenEsel neben dem Bett stehen haben, guckt man natürlich auch das man viel selber reparieren kann um halt kosten zu sparen.
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17.11.2003 20:48 |
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Sharki unregistriert
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Servus,
denke auch nicht, dass die VWler
weniger schrauben, allerdings anders. Hab zwei Kumpel mit VWs (3er Golf und Lupo 16V) einen mit nem Ford Fiesta. Die könnten aber keine Zündkerzen wechseln, geschweige denn diese überhaupt erkennen. VW-Tuner gehen mehr so auf fertige Tuning-Teile (neue Rückleuchten, Luftfilter, Alus etc.) Fahrwerk oder so lassen die auch nur in ner Werkstatt machen, oder wenn ihnen ein Kfz-Mechaniker-Kumpel hilft.
Mit dem Geld ist das auch so ne Sache. Die neuen Autos können zum einen nur von Werkstätten repariert werden, die alten sind dagegen nicht so sicher und wenn Mama meint das 100 Airbags im Auto sein müssen (persönlich mein ich ja man braucht keinen Airbag, wenn man mit nem 5-Punkt-Gurt gefesselt ist), dann gibt Papa halt auch das Geld für nen sicheren 4er Golf. Die Folge: Sie können nicht viel schrauben. Wenn jemand nicht die Kohlen hat, spielt Sicherheit aber die kleinere Rolle und man versucht halt die günstigen Dämpfer von eBay selbst einzubauen. Haben vor kurzem bei dem Fiesta Bremsscheiben- und beläge gewechselt (Müsste mal ein Foto posten, die sahen echt übel aus). Werkstatt eins wollte knappe 300 €, Werkstatt 2 nur noch gut 200 € und letztendlich haben wir für 90 € die Teile bei ATU geholt und in ner Stunde war die Sache gegessen. Wobei ne halbe allein für's kapieren draufging, also beim nächsten Mal/ Auto wegfällt.
Vielleicht sind aber Opelfahrer auch nur die Elite und deshalb die Unterschiede. Oder es hat sich halt durch Zufall ergeben, dass Opels Bastlerautos sind! (Baukastensystem?!?)
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17.11.2003 22:01 |
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baer
| Zuletzt online: 11.05.2022 |
Level: 48 
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Hi Leute,
also das folgende, aktuelle Beispiel kann ich Euch nicht vorenthalten - mir fehlen einfach die Worte:
In besagtem Alfa Forum hat einer 'ne defekte Motorschutzwanne, also so ein Plastikunterfahrschutz wie er bei den neuen Autos üblich ist.
Bei den tiefergelegten Autos bricht die recht regelmäßig an den Halterungen ab, da man leicht aufsitzt.
Soweit, so gut.
Jetzt muss man dazu sagen, dass die Wanne lediglich mit 5 Sechskantschrauben befestigt ist. Kann also jeder, der einen Ringschlüssel oder im besten Fall einen Ratschenkasten besitzt, selbst wechseln. Zeitaufwand: 15 Min. mit aufbocken.
Was macht aber der besagte Alfisti? Er fährt in die Werkstatt und läßt die Wanne erneuern. Natürlich jammert er über den Preis der MONTAGE:
Wanne: 75 EUR
Montage 1/2 Stunde: 40 EUR
Ich bin der Meinung, wer - 'tschuldigung für die harten Worte - zu blöd ist, fünf Schrauben rauszudrehen, der hat es eigentlich nicht anders verdient als abgezockt zu werden.
Da ist es doch schwieriger, als Linkshänder die Fingernägel der linken Hand zu schneiden als diese fünf Schrauben rauszudrehen...
Ciao
BÄR
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7
18.11.2003 09:53 |
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Lurchi77
Admin zur Arbeit treiber

![Hanau -[Deutschland]-](images/kennzeichen/kennzeichen_d.gif) | HU | ![Hanau -[Deutschland]-](images/kennzeichen/kennzeichenb.gif) | SV | 9 | 7 | 7 |
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Hi,
Also, ich schraube auch ausschliesslich selber, denn ganzen Mist hätte ich sonst niemals machen lassen können, wäre ja unbezahlbar gewesen. Das einzige wo ich gerne jemand dabei hab sind massíve elektroarbeiten wie z.b. jetzt mit dem Kadett Kabelbaum im Ascona. Aber ansonsten schraub ich lieber alles selber, dann ists auch so wie ichs haben möchte und weiss das alles fest ist, hatte leider schon schlechte Erfahrungen beim schrauben am motorrad, der klon hat die Hintere Steckachse net angezogen und ich hab mich gewundert warum der Bock mit dem Hintern so unruhig ist, klar, wie ichs gesehen hab, hat die Achse bereits 4cm rausgeschaut und ich würde es bestimmt nicht toll finden wenn beim Wheeli auf einmal das Hinterrad den Abgang macht.
Mfg
Sven
__________________ Verleih von Action-Cam Sortimenten zum Festpreis
www.Action-Cam-Verleih.de
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8
18.11.2003 10:59 |
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evil-man
Routinier
 

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@Baer
Einen ähnlichen Fall hatte ich die Tage auch. Es war allerdings ein Megane-Fahrer.
Da es jetzt ja kalt wird, muss er ja seine Winterreifen wieder auf´s Auto haben, die er AUF FELGE in der Garage liegen hat. Also die Felgen ab ins Auto (nachdem er dieses natürlich erstmal mit Decken und Folie ausgekleidet hat, damit nichts dreckig wird) und damit zum Reifenservice gefahren. Die haben die Dinger dann montiert und ihm 20 Euronen abgenommen.
Die ganze Aktion hat alles in allem 1,5 Stunden gedauert. Und wie lange braucht man, auch wenn man nur Bordmittel da hat? 20-30 Minuten? Von der Kohle mal ganz abgesehen...
__________________ ... das Cabrio ....
Insignia CDTI biTurbo als "Zweitwagen"
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9
18.11.2003 11:33 |
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Clemens
Haudegen
  
| Zuletzt online: 04.10.2025 |
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na ich glaub es gibt echt leute die einfach gern mehr zahlen...
ich hab mir auch alles beigebracht, und ehrlich, wenn alles im leben so logisch und (relativ) einfach wie ein alter opel oder ein alter US-küble wär dann wäre daas leben echt sehr angenehm.
immer wenn ich selbst schraube (sachen die ich nicht mag, zB Fahrwerk) denk ich mir das geld was ich nem anderen zahlen würde müßte ich erst bei einer anderen tätigkeit (die mir sicher noch weniger spaß macht) verdienen.
__________________ diD yOu Ever wOnDer iF maYbE yoU aRe The wEirD oNE ?
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18.11.2003 12:51 |
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Sharki unregistriert
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Selber schrauben ist echt das Beste.
Hab meinen Ascona vor nem halben Jahr schrottreif bekommen. Ein Kumpel (KfZ-Mechaniker und VW-Fahrer) hat ihn in der Werkstatt angeschaut und gemeint ich solls lassen, da mich der Spaß an die 1000€ kostet.
Zu machen waren/sind:
- neuer Kühlergrill (Frontschaden)
- neue Scheinwerfer (Frontschaden)
- die Strebe an der der Kühlergrill ist leicht ausbeulen
- neuer Kühler
- neue Benzinschläuche
- Neue Stoßdämpfer
- 3 Stellen schweißen
- neue Reifen
Dank viel Zeit als Zivi und eBay hab ich mit 200€ Investition jetzt:
- neue ZV
- elektr. FH
- neue Scheinwerfer + Kühlergrill
- Soundkabel/-anschlüsse verlegt (mit ISO-Standard-Anschluss)
- Heckspoiler
- Stoßdämpfer
- neue Bremsbeläge
- neue Benzinschläuche
- neue Reifen (Sommer + Winter)
- Gelacktes Amaturenbrett
- DZM-Tacho
Bleibt noch der Kühler der demnächst kommt und das Schweißen das ich für unnötig sehe, da mir beim Reifenwechselbedingten aufbocken und praktischen Kontrollieren des Unterbodens nicht eine ROststelle aufgefallen ist (mal schauen was der TÜV meint). Im dümmsten Fall also 100-200 €.
Damit hab ich auf jeden Fall 600 - 700 € gespart und noch zusätzlichen Komfort/ neue Verschleißteile.
Und für das Geld kommt ein 2.0 Liter/ 16V Motor. Und für das Geld das ich beim Umbau gegnüber der Werkstatt spar...
Soviel dazu!
Ahnung vom Schrauben hatte ich davor kaum, doch dank dem Board hier und dem kleinen "So macdh ichs mir selbst"- Handbuch (Gabs bei eBay wirklich unter dem Namen angeboten
) trau ich mir jetzt sogar nen Motorumbau zu.
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11
18.11.2003 13:01 |
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hlmd
Haudegen
  

| Zuletzt online: 30.06.2023 |

Level: 47 
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Hi,
die meisten Sachen mache ich auch selber.
Von Karosseriearbeiten (Schweißen) und Motorinstandsetzung mal abgesehen. O.K., 'nen Motor auseinandernehmen und richtig zusammenbauen, stellen mich vor kein großes Problem, nur Ventile einschleifen und sowas... nee, kann ich nicht.
Zum Thema "Schrauben" denke ich mal, dass das mit den neueren Autos aufhören (notgedrungen) wird. So richtige Umbauten sind mit den neuen Schleudern daoch kaum noch möglich. Also beschränkt sich das Ganze auf Felgen, Fahrwerk und so. Motortuning ist heutzutage ja problematisch, da man ja Abgasnormen einzuhalten hat. Weiterhin sind ja moderne Motoren teilweise ab Werk am Limit. Umbauten sind relativ teuer und selbst für den Hobbyschrauber mit entsprechenden Kenntnissen manchmal eine harte Nuss bzw. nicht realisierbar.
Ich glaube auch nicht, dass das Schrauben ein Opel-Phänomen ist. Es ist eigentlich egal, bei den Massenherstellern in D gab's eigentlich immer eine Schrauberszene. Allerdings merkt man schon, dass die Orientierung von z.B. VW in das gehobenere Segment (mit entsprechenden Preisen) Auswirkungen auf die VW-Szene hat. Wenn ich so in die Vergangenheit gucke, was es da an Umbauten gab (bis zum 3er Golf). Das gilt auch für Ford usw.
Spätestens wenn der Vechtra-B das Einstiegsmodell der Jugendlichen bei Opel ist, wird die Schrauber-Szene doch arg kleiner werden.
Gruß
Hardy
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18.11.2003 13:21 |
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Sharki unregistriert
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@ hmld: Muss Dir voll beipflichten. VW ist einfach zu teuer geworden, wenn man sich anschaut, dass man für nen neuen IV-Golf gut 20000 €(!) ausgibt! Für nen 5er wahrscheinlich noch mehr. Und mit schrauben ist da eh nichts mehr. Hab nen 5er erst gesehen, Motorraum ist komplett schwarzes Plastik, nur am Motor ist ein Stückchen Abdeckung weg wo man den Typ ablesen kann. Selber was dran zu machen fast unmöglich.
Auch damit haste Recht:
 Allerdings merkt man schon, dass die Orientierung von z.B. VW in das gehobenere Segment (mit entsprechenden Preisen) Auswirkungen auf die VW-Szene hat. Wenn ich so in die Vergangenheit gucke, was es da an Umbauten gab (bis zum 3er Golf). |
Hab nen Kumpel, der sich nen 2er Golf umgebaut hat. Optisch zum 3er, technisch zum Mercedes. Also 3er-Golf Front im 2er Golf Chassis mit SLK-Getriebe, -Fahrwerk und C Klasse Seitenspiegeln. Das ganze noch tiefer breiter schneller (dank Audi V6-Motor). Übel geile Karre wenn's kein VW wäre, für die Straße aber kaum zu gebrauchen, er fährt inzwischen nur noch Rennen damit und hat ne 3er Golf zum so fahren.
Zum Glück kann man ja immer noch am Ascona Schrauben und in 20 Jahren gehen wir halt auf Oldtimer- statt Opel-Treffen
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18.11.2003 14:45 |
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baer
| Zuletzt online: 11.05.2022 |
Level: 48 
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Nächster Level: 8.476.240
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Ihr habt schon recht - an den neuen Autos wird's deutlich schwieriger, was selbst zu machen.
Ich habe aber auch festgestellt, dass man sich oft zu früh abschrecken läßt. Falls man für die neuen Autos eine Reparaturanleitung bzw. Selbsthilfebuch bekommt, ist es nur noch halb so schlimm. Sogar für meinen Alfa kam ich an eine Werkstatt-CD. Ist zwar umständlich, die ganzen Handgriffe am Rechner durchzuklicken, doch besser als gar nichts.
Dank unserer 3 Autos (+1 Motorrad im Sommer) bin ich mittlerweile immer mobil und kann mir für Reparaturen heute auch viel mehr Zeit nehmen und stehe bei Problemen oder fehlendem Werkzeug (irgendwas ist ja immer) nicht unter Zeitdruck, so wie früher. Da mußte ich immer bei Wind und Wetter im Freien reparieren - und bekam schon die Krise wenn's dunkel wurde... .
So traue ich mir auch den anstehenden Zahnriemen bei meinem Alfa Diesel zu, auch wenn man bei so einem Auto über Foren etc. in keinster Weise einen Tipp bekommen kann. Aber Schritt für Schritt kommt man hier auch zum Ziel und am Ende freue ich mich über die 300 EUR, die ich gespart habe.
Gerade der ganze zugebaute Kram geht doch in der Werkstatt ins Geld. Die müssen ja auch erstmal alles wegbauen. Und heute wird ja alles schlechter und unzugänglicher...oft ohne Grund.
Schaut Euch doch mal den Ascona an:
Die Kupplung kann ein geübter Hobbyschrauber (*in dem Fall ICH*) aufgrund der durchdachten Konstruktion ohne Getriebeausbau in 30 Minuten erledigen. Bei welchem Auto gibts das schon?
Jetzt schaue ich mir parallel dazu unseren Astra G an: Da ist ja immer noch vieles ähnlich zu den alten Opels, aber die großen Vorteile hat man einfach abgeschafft - das Deckelchen zum Kupplung raus lassen fehlt einfach. Also muss das Getriebe raus. Auch das wäre beim Ascona noch ein vertretbarer Aufwand gewesen, zumindest bei denen mit den kurzen Trägern, da dort die Achse nicht raus muss. Und beim Astra: Das muss der komplette Fahrschemel abgebaut werden. Eigentlich ohne Richtbank gar nicht zu machen.
So würde heute der Kupplungs-Wechsel-Deckel noch mehr Sinn machen als vor 20 Jahren.
Aber dann würde die Werkstatt ja nur für 30 Min. bezahlt. Und so sind sie einen halben Tag beschäftigt.
Es lebe die Wirtschaft!
BÄR
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18.11.2003 15:28 |
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Julia unregistriert
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Hallo das mit dem besser daran arbeiten finde ich auch und vorallem finde ich das es sehr Dankbare Auto sind. Warum kostete nit viel und ist einfach gemacht. Bei mir macht oder schraubt mein Mann dran aber ich helfe wo ich kann.
Gruß Julia
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15
19.11.2003 17:56 |
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Ascona-C-Cabrio unregistriert
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| Opel-schrauben macht einfach spass |
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Ich sehe das so:Es macht doch einfach spass zu sehen wenn die teure Kiste vom nachbarn die gerade mal 3 jahre alt ist.
Mit volldampf wieder mal einen fehler in den mercedes oder BMW oder VW rechner spuckt :nix: und ich mit meinem Asci mir für das gleiche geld wie er in der werkstatt zahlt was schönes gönnen kann
.Früher kam immer der Spruch ja wieder was Kaputt am Opel????
letzten winter komme ich raus dreh den schlüssel um mein baby laüft und mein nachbar fährt wieder mal mit dem bus weil der Teure Karren nicht anspringt
.
Ich mag dreck an den Händen uns das gefühl was gutes gemacht zu haben
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16
24.05.2004 01:12 |
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asconabastler3
der Bekloppte

| Zuletzt online: 17.09.2025 |
| Herkunft: Cottbus oder Hannover |

Level: 51 
Erfahrungspunkte: 13.209.002
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17
24.05.2004 16:57 |
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evil-man
Routinier
 

![Osnabrück -[Deutschland]-](images/kennzeichen/kennzeichen_d.gif) | OS | ![Osnabrück -[Deutschland]-](images/kennzeichen/kennzeichenb.gif) | MQ | 1 | 9 | 7 |
| Zuletzt online: 01.07.2019 |
Level: 43 
Erfahrungspunkte: 3.340.920
Nächster Level: 3.609.430
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@Ascona-C-Cabrio:
Hmmm, wäre ich lieber vorsichtig mit solchen Aussagen. Wenn ich bedenke, wie oft ich schon mit meinem Vectra GTS in der Werkstatt war, tut sich das, was den Bereich "Relativ-Neu-Wagen" angeht, absolut nichts.
Meistens sind es Kleinigkeiten, die mich bei meinem Asci nicht weiter stören würden, weil es ja ein altes Auto ist und man irgendwo damit rechnet. Bei einem Auto, für das man aber in der Anschaffung soviel Geld bezahlt hat, wird man schon etwas pingeliger (ganz abgesehen vom Austausch des BC, der auch das ganze Bussystem steuert, Steuergerät CheckControl, klappernde Ablagen...)
__________________ ... das Cabrio ....
Insignia CDTI biTurbo als "Zweitwagen"
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18
24.05.2004 17:51 |
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baer
| Zuletzt online: 11.05.2022 |
Level: 48 
Erfahrungspunkte: 8.200.856
Nächster Level: 8.476.240
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@asconabastler3
Hm, naja. Wie gesagt, ich verfolge hier ein Alfa-Forum, da sträuben sich mir die Haare.
Aber dort geht es auch mehr um die neuen Modelle. Und die werden nicht nur von den eingefleischten, richtigen Alfafahrern gefahren sondern halt zum großen Teil auch von so Möchtegernbubis. Und da verhält sich das wie geschrieben.
Und die Arbeiten an neuen Autos sind grundsätzlich aufwendiger als an >10 Jahre alten Wagen. Vergleich mal das klassische Beispiel mit dem Kupplungswechsel beim Kadett/Ascona mit heute: Bei unserem Astra G muss da nicht nur das Getriebe raus, sondern der gesamte Vorderachsträger. Und eigentlich muss er zum Zusammenbau auf die Richtbank.
Da sag ich nur Prost Mahlzeit!
Aber eigentlich geht das jetzt am Thema vorbei.
Wer sich in unterschiedlichen Foren tummelt, weiß was ich meine... .
Schöne GRüße
BÄR
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24.05.2004 18:13 |
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